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Steuern sparen mit Zuschüssen zur Kinderbetreuung

Kinder sind für die meisten das Schönste, was es gibt und machen eine Familie erst komplett. Doch sie kosten auch ein Vermögen. 230.000 Euro bis zum Abschluss des Studiums sollten Eltern einplanen – den eigenen Verdienstausfall im Krankheits- und Betreuungsfall noch nicht einmal mitgerechnet. Daneben erfordert ein Leben mit Kindern auch großes Organisationstalent, um die eigene Karriere nicht an den Nagel hängen zu müssen – gerade bei unregelmäßigenArbeitszeiten wie in Gastronomie und Hotellerie. Dass Arbeitnehmer da vom Arbeitgeber Unterstützung in Form einer Bruttolohnerhöhung erhoffen, ist verständlich. Doch es geht besser.

So bleibt der Kindergartenzuschuss steuerfrei

Denn Arbeitgeber können ihren Arbeitnehmern die Aufwendungen, die für die Betreuung ihrer noch nicht schulpflichtigen Kinder entstehen, ganz oder teilweise zusätzlich zum Lohn lohnsteuer- und sozialversicherungsfrei auszahlen. Eine betragsmäßige Obergrenze existiert hierbei nicht. Gleichgültig ist, ob die Betreuung in betrieblichen oder außerbetrieblichen Kindergärten erfolgt. Dabei sind Barzuschüsse ebenso begünstigt, wie die Unterbringung in einem Betriebskindergarten oder bei einer Tagesmutter. Beförderungskosten des Kindes oder auch Unterrichtskosten sind jedoch nicht förderfähig.

Wichtig dabei: Der Arbeitnehmer muss dem Arbeitgeber die Zahlungen an den Kindergarten mindestens in Höhe des gewährten Zuschusses nachweisen. Der Arbeitgeber selbst muss diesen Kostennachweis im Original zu den Lohnunterlagen nehmen und aufbewahren.

Für Notfälle gibt es den Betreuungszuschuss

Was passiert mit dem Nachwuchs der Hotelfachangestellten, wenn das einzige Weiterbildungsseminar ausgerechnet außerhalb der Hortbetreuungszeiten oder am Abend beziehungsweise am Wochenende stattfindet? Oder aber das Kind des urlaubsvertretenden Küchenchefs plötzlich krank wird? Für diese Fälle und natürlich, um Familie und Beruf grundsätzlich besser vereinbaren zu können, können Arbeitgeber ihren Arbeitnehmern unter die Arme greifen und bestimmte Leistungen steuerfrei gewähren. So darf der Hotelier oder Gastronom ein Dienstleistungsunternehmen beauftragen, das den Arbeitnehmer in persönlichen oder sozialen Angelegenheiten berät oder Betreuungsleistungen für Kinder und pflegebedürftige Angehörige vermittelt. Daneben dürfen in beruflichen Notfällen auch für die kurzfristige Betreuung von schulpflichtigen Kindern steuer- und sozialversicherungsfreie Zuschüsse gezahlt werden, maximal jedoch 600 Euro im Kalenderjahr und ausschließlich zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn. Der Betreuungszuschuss ist eine freiwillige Leistung des Arbeitgebers, ein rechtlicher Anspruch darauf besteht nicht.

Doch wann genau liegt ein Notfall vor? Immer dann, wenn etwas zwingend und durch berufliche Gründe veranlasst ist. Es muss sich um einen zusätzlichen und außergewöhnlichen Betreuungsaufwand handeln, zum Beispiel durch eine betrieblich veranlasste Fortbildungsmaßnahme oder auch während der Krankheit eines Kindes oder eines pflegebedürftigen Angehörigen. Kein Notfall liegt vor, wenn während der üblichen Arbeitszeiten des Arbeitnehmers eine Betreuungsperson krankheitsbedingt ausfällt und eine andere Person vertretungsweise mit der Betreuung beauftragt wird.

Der Zuschuss darf gewährt werden zur kurzfristigen Betreuung:

  • von Kindern, die das 14. Lebensjahr noch nicht vollendet haben,
  • von Kindern, die wegen einer vor Vollendung des 25. Lebensjahres eingetretenen körperlichen, geistigen oder seelischen Behinderung außerstande sind, sich selbst zu unterhalten oder
  • von pflegebedürftigen Angehörigen des Mitarbeiters.

Für die Betreuung von Kindern ist der Zuschuss nur dann begünstigt, wenn für diese auch Anspruch auf Kindergeld besteht. Die Betreuung kann nicht nur außerhalb der Wohnung stattfinden, sondern auch im privaten Haushalt des Arbeitnehmers. Begünstigt wird sowohl die Betreuung durch ein Kindermädchen, als auch durch die Großeltern, andere Verwandte, Nachbarn oder Bekannte.

Steuerberaterin

Katrin Schubert

Katrin Schubert

Katrin Schubert ist spezialisiert auf die Beratung von Hoteliers und Gastronomen bei der

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